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  • Abhängigkeit

    Abhängigkeit wird definiert als ein starkes, unkontrollierbares Bedürfnis Drogen zu konsumieren, Alkohol zu trinken oder eine bestimmte Aktivität auszuüben, z.B. Glückspiel. Dieses Bedürfnis wird zur wichtigsten Angelegenheit im Leben eines Betroffenen und führt zu Problemen im Privatleben, bei der Arbeit und in der Schule.

  • ADHS

    ADHS: Das Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätssyndrom führt zu Konzentrationsschwierigkeiten, Impulsivität und motorischer Hyperaktivität. Betroffenen fällt es oft schwer zu warten oder sich selbst im Alltag, in der Schule oder bei der Arbeit ausreichend zu organisieren.

  • Affektive Störungen

    Affektive Störungen: Menschen, die an affektiven Störungen leiden, erleben schwerwiegende und lang anhaltende Stimmungsschwankungen. Diese Schwankungen können in Form einer Depression oder einer Manie auftreten. Während sich eine Depression normalerweise in Symptomen wie Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit und Interessenlosigkeit an Dingen, die zuvor Freude bereitet haben, äußert, ist Manie normalerweise durch eine unangemessene gehobene Stimmung gekennzeichnet. Hinzuzufügen ist noch die bipolare Störung, früher bekannt als manische Depression. Diese Störung äußert sich in starken Stimmungsschwankungen, die von einem Extrem ins andere umschlagen können.

  • Angststörungen

    Angststörungen: Hauptmerkmale sind hier spezifische (z.B. in Bezug auf Höhen, Spritzen) oder allgemeine Angstsymptome. Vor allem eine generalisierte Angst kann sich auf einen Menschen sowohl seelisch als auch körperlich auswirken. Angstsymptome beeinträchtigen das tägliche Leben nachhaltig und vermindern die Lebensqualität (z.B. durch Vermeidungsverhalten).

  • Essstörungen

    Essstörungen: Personen, die an Essstörungen leiden (z.B. Anorexia oder Bulimia nervosa) nehmen vor allem ihren eigenen Körper verändert wahr (Körperschemastörung). Die Fixierung auf ihr eigenes Erscheinungsbild, ihre Ernährung und ihr Körpergewicht wird zum zentralen Thema in ihrem Leben. Während aktive Maßnahmen zur Gewichtsabnahme (z.B. selbst induziertes Erbrechen, Missbrauch von Abführmitteln) auf beide Störungen zutreffen können, ist die Bulimia nervosa durch häufige und ausgeprägte Essattacken gekennzeichnet.

  • Persönlichkeitsstörungen

    Persönlichkeitsstörungen sind Krankheitsbilder, bei denen sich eine Person in Bezug auf ihr Denken, ihre Wahrnehmung, ihr Empfinden und ihre Beziehungen zu anderen erheblich von einer Durchschnittsperson unterscheidet. Veränderungen im Empfinden einer Person und ein verzerrtes Bild von anderen Menschen können zu eigenartigem, verstörendem Verhalten führen, welches Mitmenschen beunruhigen oder verärgern kann. Manche dieser Störungen sind möglicherweise anlagebedingt oder gehen auf soziale Erfahrungen in frühen Entwicklungsstadien zurück, andere hingegen, werden im späteren Leben erworben.

  • Psychose

    Psychose ist ein medizinischer Begriff zur Beschreibung innerpsychischer Vorgänge, die einen Menschen daran hindern, klar zu denken, den Unterschied zwischen der Realität und seiner Einbildung zu erkennen und auf „normale Weise“ zu handeln. Die zwei Hauptsymptome der Psychose sind:

    • Halluzinationen – wenn eine Person Dinge hört, sieht (und in manchen Fällen riecht), die nicht wirklich da sind; eine häufige Form der Halluzination ist, dass jemand Stimmen in seinem Kopf hört
    • Wahnvorstellungen wenn eine Person Dinge glaubt, die nach rationaler Betrachtung offensichtlich unwahr sind; wie z.B. zu glauben, dass dein Nachbar heimlich plant, dich umzubringen
    • Die Kombination aus Halluzinationen und wahnhaftem Denken kann zu einer häufig ernsthaften Störung der Wahrnehmung, des Denkens, des Empfindens und des Verhaltens führen.
  • Schizophrenie

    Die Schizophrenie ist eine langfristige psychische Störung, die eine Bandbreite an verschiedenen psychologischen Symptomen verursacht, wie z.B. Halluzinationen (Dinge hören oder sehen, die nicht existieren), Wahnvorstellungen (ungewöhnliche Überzeugungen, die nicht auf der Realität basieren und häufig jedem Beweis widersprechen), verworrene Gedanken, die auf den Halluzinationen oder Wahnvorstellungen beruhen und Verhaltensänderungen. Ärzte beschreiben die Schizophrenie häufig als eine psychotische Erkrankung. Dies bedeutet, dass eine Person manchmal nicht in der Lage ist, zwischen ihren eigenen Gedanken und Ideen und der Realität zu unterscheiden. Veränderungen im Denken und im Verhalten sind die offensichtlichsten Anzeichen einer Schizophrenie, aber betroffene Personen erleben Symptome unterschiedlicher Art.

  • Tic-Störungen

    Bei Tic-Störungen handelt es sich um unwillkürliche Bewegungen (z.B. mit dem Kopf zucken, auf und ab springen und/oder Laute von sich geben, wie z.B. grunzen, husten oder Wörter herausschreien). Im Gegensatz zu vorübergehenden Tics, die mit dem Heranwachsen des Kindes verschwinden, bleiben die Symptome bestehen oder ändern ihre Form. Eine Kombination von chronischen motorischen und vokalen Tics – die sowohl einfach als auch sehr komplex sein können – wird als Tourette-Syndrom bezeichnet.

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